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Bürgermeister Tobias Schneider
Haller Straße 15
73494 Rosenberg
Fon: 07967 9000-0
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Förderprogramm Wohnungsbau - Mietwohnraumförderung

Förderprogramm Wohnungsbau - Mietwohnraumförderung

 
Förderkriterien Förderart: Zuschuss; Darlehen
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Wohnungsbau & -modernisierung
Fördergebiet: Baden-Württemberg
Förderberechtigte: Unternehmen; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: zuständige Wohnraumförderungsstelle Baden-Württemberg; L-Bank

Übersicht
Förderprogramm Wohnungsbau – Mietwohnraumförderung
Ziel und Gegenstand
Das Land Baden-Württemberg fördert im Rahmen des Förderprogramms Wohnungsbau die Schaffung von Mietwohnraum für Haushalte, die sich am Markt nicht angemessen mit Wohnraum versorgen können und auf Unterstützung angewiesen sind.
Mitfinanziert werden im Rahmen der allgemeinen sozialen Mietwohnraumförderung landesweit
– der Neubau (auch Ersatzneubau) oder Erwerb neuen Mietwohnraums (innerhalb von vier Jahren nach dessen Bezugsfertigkeit); gefördert wird auch Mietwohnraum, der für Zwecke des
   ambulant betreuten Wohnens erstellt wird;
– Änderungs- und Erweiterungsmaßnahmen zur Schaffung neuen zusätzlichen Mietwohnraums unter wesentlichem Bauaufwand (u.a. Ausbau eines Dachgeschosses, 
   Aufstocken eines Gebäudes, Umwandlung von Räumen);
– die Begründung von Miet- und Belegungsbindungen an bezugsfertigem Mietwohnraum.


Zusätzlich gefördert werden die energetische Sanierung ab Erreichung eines bestimmten KfW-Effizienzhaus-Standards, Herstellung von Barrierefreiheit des Mietwohnraums nach DIN sowie innovative Bauvorhaben.
Darüber hinaus sind landesweit im Bereich der sozialen Mietwohnraumförderung für Haushalte mit besonderen Schwierigkeiten bei der Wohnraumversorgung förderfähig:
– der Neubau (auch Ersatzneubau) oder Erwerb neuen Mietwohnraums (innerhalb von vier Jahren nach dessen Bezugsfertigkeit),
– Änderungs- und Erweiterungsmaßnahmen zur Schaffung neuen zusätzlichen Mietwohnraums unter wesentlichem Bauaufwand (u.a. Ausbau eines Dachgeschosses, Aufstocken eines
  Gebäudes, Umwandlung von Räumen),
– die Begründung von Miet- und Belegungsbindungen an bezugsfertigem Mietwohnraum sowie
– Maßnahmen zur Gestaltung des Wohnumfeldes sowie zur Stabilisierung und Aufrechterhaltung von Quartierstrukturen.
Je nach Vorhaben können die energetische Sanierung ab Erreichung eines bestimmten KfW-Effizienzhaus-Standards sowie Herstellung von Barrierefreiheit des Mietwohnraums nach DIN zusätzlich gefördert werden.


Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind Bauherren, die neue Mietwohnungen bauen, sowie Erwerber von neuen Mietwohnungen (Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände, sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts sowie Privatpersonen).

Voraussetzungen
Die festgelegten Wohnungsgrößen sind einzuhalten.
Die Mietpreis- sowie Belegungsbindungen sind einzuhalten.
Die Eigenleistung des Antragstellers beträgt mindestens 20% der Gesamtkosten.
Bei Neubauten bzw. erworbenen neuen Mietwohnraum sowie Änderungs- und Erweiterungsmaßnahmen hat das Objekt mindestens den KfW-Effizienzhaus-Standard 70 zu erfüllen, der durch einen berechtigten Sachverständigen zu bestätigen ist.
Bei der Begründung von Miet- und von Belegungsbindungen muss der bestehende Mietwohnraum den derzeitigen Wohnbedürfnissen entsprechen und darf nicht z.B. durch unterlassene Instandhaltungsmaßnahmen oder Schäden eingeschränkt sein.
Beim Neubau bzw. Erwerb von allgemeinem Sozialmietwohnraum sind Mietwohnungen im Rahmen des ambulanten betreuten Wohnens förderfähig, wenn diese an schwerbehinderte Menschen oder an Senioren, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, vermietet werden.
Bei der Mietwohnraumförderung für besonders bedürftige Haushalte (ehemals Wohnsitzlose, der ehemaligen Strafgefangene und Suchtkranke) müssen für die Mieter spezielle Betreuungsangebote im Rahmen von Konzeptionen der Kommunen, Träger der Wohlfahrtspflege oder karitativen Organisationen bestehen.
Bei der energetischen Sanierung und/oder der Herstellung von Barrierefreiheit bestehenden Mietwohnraums müssen die jeweiligen Anforderungen der KfW-Programme  Energieeffizient Sanieren und  Altersgerecht Umbauen erfüllt werden.
Art und Höhe der Förderung

Allgemeine soziale Mietwohnraumförderung:
– Die Förderung erfolgt in Form eines langfristigen, zinsverbilligten Darlehens oder als Zuschuss.
– Beim Bau und Erwerb neuen Mietwohnraums sowie bei Änderungs- und Erweiterungsmaßnahmen erfolgt die Basisförderung in Form von MW 10-, MW 15-, MW 25- oder MW 30-Darlehen.
  Der Finanzierungsanteil beträgt bis zu 80% der Gesamtkosten des Vorhabens. Diese Gesamtkosten sind bis zu einem Betrag von 3.000 Euro je m 2 förderfähiger Wohnfläche
  berücksichtigungsfähig. Der Subventionswert des Darlehens kann ganz oder teilweise als Zuschuss ausgezahlt werden.
– Für das Erreichen eines bestimmten KfW-Effizienzhaus-Standards, beim Vorliegen von Barrierefreiheit des Mietwohnraums und für innovative Vorhaben, insbesondere kostengünstiges,
   nachhaltiges CO 2-neutrales-Bauen, werden je nach Vorhaben Tilgungszuschüsse bzw. Zuschläge in der Basisförderung gewährt.
– Die Begründung von Miet- und Belegungsrechten wird durch einen Zuschuss gefördert. Er beträgt beispielsweise bei 10 Jahren Miet- und Belegungsbindung bis zu 335 EUR je m 2
   Wohnfläche, bei 30 Jahren Miet- und Belegungsbindung bis zu 711 EUR je m 2 Wohnfläche.

Soziale Mietwohnraumförderung für bedürftige Haushalte:
– Die Förderung erfolgt in Form eines langfristigen, zinsverbilligten Darlehens.
– Beim Bau und Erwerb neuen Mietwohnraums sowie bei Änderungs- und Erweiterungsmaßnahmen erfolgt die Basisförderung in Form von MW 10-, MW 15-, MW 25- oder MW 30-Darlehen.
   Der Finanzierungsanteil beträgt bis zu 80% der Gesamtkosten des Vorhabens. Diese Gesamtkosten sind bis zu einem Betrag von 3.000 Euro je m 2 förderfähiger Wohnfläche
   berücksichtigungsfähig. Der Subventionswert des Darlehens kann ganz oder teilweise als Zuschuss ausgezahlt werden. Ein zusätzlicher Zuschuss kann je nach Miet- und Belegungsbindung
   in Höhe von zwischen 10.000 EUR und 18.000 EUR gewährt werden.
– Für das Erreichen eines bestimmten KfW-Effizienzhaus-Standards, beim Vorliegen von Barrierefreiheit des Mietwohnraums und bei Maßnahmen zur Gestaltung des Wohnumfeldes sowie
   zur Stabilisierung und Aufrechterhaltung von Quartierstrukturen werden Zusatzförderungen gewährt.
– Die Begründung von Miet- und Belegungsrechten wird durch einen Zuschuss gefördert. Er beträgt beispielsweise bei 10 Jahren Miet- und Belegungsbindung bis zu 406 EUR je m 2
   Wohnfläche, bei 30 Jahren Miet- und Belegungsbindung bis zu 860 EUR je m 2 Wohnfläche.

Energetische Sanierung / barrierereduzierender Umbau bestehenden Mietwohnraums:
– Die Förderung erfolgt als Zinsverbilligung zu einem bei der L-Bank zu beantragenden KfW-Darlehen aus den Programmen  Energieeffizient Sanieren – Kredit oder  Altersgerecht Umbauen.

Antragsverfahren
Die Anträge sind vor Baubeginn bzw. Abschluss des notariellen Kaufvertrags bei der zuständigen Wohnraumförderungsstelle (Landratsamt/Bürgermeisteramt) des Bauorts auf dem jeweiligen Vordruck der L-Bank einzureichen. Gegebenenfalls sind KfW-Antragsvordrucke zu verwenden. Die Anschriften können im  Internet abgerufen werden.
Die zuständige Wohnraumförderungsstelle leitet den Antrag zur Bewilligung an die
L-Bank
Staatsbank für Baden-Württemberg
Schlossplatz 10
76113 Karlsruhe
Hotline (07 21) 1 50-38 75
Tel. (07 21) 1 50-0
Fax (07 21) 1 50-38 29
E-Mail: mietwohnungsbau@l-bank.de
Internet:  http://www.l-bank.de
weiter. Antragsformulare sind im  Internet erhältlich.
Quelle
Verwaltungsvorschrift des  Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg zum  Förderprogramm Wohnungsbau vom 10. März 2017, Gemeinsames Amtsblatt des Landes Baden-Württemberg Nr. 3 vom 29. März 2017, S. 148; Pressemitteilung des  Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg vom 5. April 2017.
Wichtige Hinweise
Zum 3. April 2017 ist das neue Förderprogramm Wohnungsbau BW 2017 in Kraft getreten, das das Landeswohnraumförderungsprogramm sowie das Förderprogramm Wohnraum für Flüchtlinge zu einem Programm zusammengeführt hat. Für das Förderprogramm Wohnungsbau stellt die Landesregierung insgesamt 250 Mio. EUR zur Verfügung. Bei der Förderung des Mietwohnraums wurden die Einkommensgrenzen um rund zehn Prozent erhöht. Darüber hinaus wird die allgemeine soziale Mietwohnraumförderung landesweit angeboten, sodass Sozialmietwohnungen nun auch in Städten und Gemeinden des ländlichen Raums entstehen können. Ferner kann neben den bekannten alternativen Bindungszeiträumen von zehn, 15 oder 25 Jahren nun auch eine Bindungsdauer von 30 Jahren als Gegenleistung zur Förderung gewählt werden.  06.04.17
Voraussetzung für eine (zusätzliche) Förderung des altersgerechten Umbaus nach dem Förderprogramm Wohnungsbau BW 2017 ist, dass die Maßnahme die aktuellen Anforderungen des KfW-Programms  Altersgerecht Umbauen erfüllt. Ergänzend gilt: Maßnahmen zum Einbruchschutz werden nur gefördert, soweit sie in unmittelbarem sachlichen Zusammenhang mit dem altersgerechten Umbau stehen. 

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