Gemeinde Auenwald

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Geschichte der Gemeinde Rosenberg

Mit seinen 30 Ortsteilen und rund 2.700 Einwohnern gehörte die Gemeinde Rosenberg größtenteils zuerst zur Abtei Ellwangen, nach deren Umwandlung im Jahre 1460 bis 1802 zur Fürstprobstei Ellwangen, bis 1938 zum Oberamt Ellwangen und seit 1973 zum Ostalbkreis

Rosenberg wurde erstmals 1344 im Gültbuch der Propstei Hohenberg erwähnt. Aufgrund des quarzhaltigen Sandes und dem Holzreichtum dieser Gegend wurde nach Ende des 30-jährigen Krieges bis 1876 eine Glashütte betrieben.
Seit 1705 hatte Rosenberg eine hölzerne Kapelle, an deren Stelle in den Jahren 1742 - 1746 eine steinerne Kirche, die heutige Pfarrkirche "Zur schmerzhaften Muttergottes" erbaut wurde.Die marianischen Deckengemälde schufen 1765 die Ellwanger Maler Josef und Franz Koch, den in seiner Aussage und Farbenpracht begeisternden Flügelaltar 1988 Pfarrer Sieger Köder.

In Hohenberg bestand 1229 bis 1460 eine Propstei des Benediktinerklosters Ellwangen. Die neuromanische Jakobuskirche erhielt ihre jetzige Gestalt im Jahre 1895 und ist heute Pfarr- und Wallfahrtskirche. Das alte Schulhaus an der St.-Jakobus-Straße wurde 2000 aufwendig saniert und dient den Bürgern und Vereinen als Dorfgemeinschaftshaus.

Hummelsweiler gehörte 1336 zu Vellberg, nach der Reformation zur Reichsstadt Schwäbisch Hall und seit Beginn des 19. Jahrhunderts zu Württemberg.

Im Weiler Geiselrot wurde ein Steinzeitbeil und im Lindenhof ein Bronzebeil gefunden. Beide Funde lassen eine frühe Besiedlung vermuten.

Die früheste urkundliche Erwähnung eines Ortes in der Gemeinde Rosenberg findet man von Hochtänn, im Jahr 1024 als "Großhohentenne" bezeichnet. Hochtänn hatte für die Besiedelung der Gemeinde große Bedeutung.

Aus den "Gesindehäusern" entstand der Zollhof mit dem "Zollhaus", das noch heute auf die ehemals mitten durch die Gemeinde verlaufende Grenze hinweist. Noch heute ist diese Grenze mit der schwäbisch-fränkischen Sprachgrenze und der ehemaligen Reformationsgrenze identisch.

Willa war in alter Zeit Mühle und Rastplatz und wird urkundlich bereits 1251 bei der Festlegung der Limpurger Bannforstgrenze erwähnt, 1339 gehörte es zur Tannenburg.

Der Holzreichtum der Landschaft ließ viele Mühlen entstehen, die heute zum großen Teil nur noch Bauernhöfe sind: Betzenmühle (jetzt Betzenhof), Herlingssägmühle, Spitzensägmühle, Ludwigsmühle (JELU-Werk).

Die Holzmühle ist 1463 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1877 der Familie Rettenmaier gehörig, wurde sie zur am Weltmarkt führenden Holz- und Papiermühle (JRS) ausgebaut.

"Vordere und Hintere Hütten" (Hütten und Hüttenhof) gehörten 1361 noch zu Adelmannsfelden; Matzengehren 1337 zur Probstei Ellwangen.

Die Kapellen in Hinterbrand (St. Josef, 1955), Hütten (1780), Uhlenhof (1798), Unterknausen (Herz-Jesu, 1908) und Zumholz (14 Nothelfer, 1865) sind Zeugen tiefer Frömmigkeit.

Bei der Schulreform wurden die jeweils selbständigen Volksschulen Rosenberg, Hohenberg und Hummelsweiler zur Karl-Stirner-Schule Rosenberg (1965 erbaut, 1985 und 1998 großzügig erweitert) zusammengefasst. Die Karl-Stirner-Schule Rosenberg wurde für das Schuljahr 2012/2013 als eine von 34 Starterschulen der Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg ausgewählt. In den Jahren 2016 bis 2020 hat die Gemeinde Rosenberg den Schulstandort für rund 10 Millionen Euro erweitert und grundlegend saniert.

Der Malerpoet Karl Stirner (1882 - 1943) ist in Rosenberg geboren und hier beigesetzt. Sein Geburtshaus an der Ellwanger Straße schmückt eine Gedenktafel.

Jakobsweg

Von Würzburg über Ochsenfurt und Uffenheim kommend, führt der Weg von Rothenburg über die Hohenloher Ebene zur kleinen Jakobskirche in Schainbach. Von dort geht er über Crailsheim und den Burgberg in die Ostalbkreisgemeinde Rosenberg,

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Sehenswert

Es gibt einiges zu sehen und erleben in und um Rosenberg.

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