Gemeinde Auenwald

Seitenbereiche

Seite durchsuchen

Seiteninhalt

AKTUELLES AUS DEM GEMEINDERAT

Bericht aus der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 24.01.2022

Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 24. Januar 2022
 
Der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats um 18:30 Uhr geht eine nicht öffentliche Sitzung voraus.
 
Corona-Information
 
Bürgermeister Schneider informiert über die aktuelle Coronasituation. Die Inzidenz in ganz Deutschland geht nach oben. Auch in Rosenberg steigen die Zahlen an. Aktuell gibt es 32 infizierte Personen in der Gemeinde. Es sind keine weiteren Todesfälle hinzugekommen.
 
Bürgerfragestunde
 

Bei der Bürgerfragstunde erfolgen keine Fragen seitens der Bürgerschaft.

 
Baugebiet Badwiesen II
hier: Aufstellungsbeschluss und Beschluss über die Aufstellung der Satzung über die örtlichen Bauvorschriften
 
Da in der Gemeinde Rosenberg insgesamt und vor allem auch im Teilort Hohenberg keine gemeindeeigenen Bauplätze zur Verfügung stehen, plant die Gemeinde die Entwicklung des neuen Baugebiets „Badwiesen II“ als Erweiterung der bestehenden Bebauung „Badwiesen“. Das Plangebiet befindet sich im Südosten der Ortslage von Hohenberg an der Orrotstraße. Östlich grenzt das Baugebiet „Badwiesen“ an.
Mit dem Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 Abs. 1 BauGB wird das Verfahren formal eingeleitet. Herr Zorn von Stadtlandingenieure GmbH erläutert den Abgrenzungsplan und die Entwurfsplanung.
Es wird eine Ein- bis Zweifamilienhausbebauung mit vorwiegend freistehenden Gebäuden angestrebt. Für die verkehrliche Erschließung ist eine Ringerschließung angedacht; der Anschluss soll im Westen an die Straße „Am Rotenbach“ und im Norden an die Orrotstraße erfolgen.
Der Gemeinderat stimmt einstimmig zu, dass für das für das Gebiet „Badwiesen II“ nach § 2 Abs. 1 BauGB und nach § 13 b BauGB auf der Grundlage des Abgrenzungsplanes der Stadtlandingenieure GmbH vom 12.01.2022 ein Bebauungsplan aufgestellt wird. Für das Gebiet „Badwiesen II“ wird nach § 2 Abs. 1 BauGB i. V. m. § 74 Abs. 7 LBO eine Satzung über örtliche Bauvorschriften aufgestellt. Die Aufstellungsbeschlüsse sind nach § 2 Abs. 1 BauGB ortsüblich bekannt zu machen.
 
Baugebiet Badwiesen II
Hier: Anordnung der Umlegung und Bildung eines Umlegungsausschusses
 
Hierzu erklärt Frau Kottmann vom Ingenieurbüro Käser aus Untergruppenbach, dass zur Erschließung und Neugestaltung des Gebietes “Badwiesen II“ die bebauten und unbebauten Grundstücke durch Umlegung in der Weise neu geordnet werden müssen, dass nach Lage, Form und Größe für die bauliche oder sonstige Nutzung zweckmäßig gestaltete Grundstücke entstehen. Die Grundstücke müssen so gestaltet werden, dass nach dem Bebauungsplan baureife Grundstücke entstehen. Diese Neuordnung geschieht mittels eines Umlegungsverfahren nach den §§ 45 ff BauGB. Frau Kottmann betont hierzu, dass es sich beim Umlegungsverfahren um kein Enteignungsverfahren handelt.
Zur Abwicklung des Umlegungsverfahrens, muss nun die Umlegung angeordnet werden. Des Weiteren muss der Gemeinderat einen Umlegungsausschuss bilden. Der Gemeinderat beschließt einstimmig die Anordnung des Umlegungsverfahrens nach § 46 Abs.1 des Baugesetzbuches (BauGB) für das Gebiet des Bebauungsplans “Badwiesen II“ in der Gemarkung Rosenberg. Als Mitglieder des notwendigen nicht ständigen Umlegungsausschuss werden einstimmig gewählt: Herr Gemeinderat Wackler (Stellvertreter: Herr Gemeinderat Rupp), Herr Gemeinderat Stirner (Stellvertreterin: Frau Gemeinderätin Hirschle), Herr Gemeinderat Fredrich (Stellvertreter: Herr Gemeinderat Schips), Herr Gemeinderat Zerrer (Stellvertreter: Herr Gemeinderat Geiger). Herr Bürgermeister Schneider ist der Vorsitzende dieses Ausschusses.
 
 
Verabschiedung Haushaltsplan und Haushaltssatzung 2022
 
Bürgermeister Schneider führt in den Tagesordnungspunkt ein und dankt dem Kämmerer Herrn Krieger, dem zukünftigen Kämmerer Herrn Laukenmann und er gesamten Kämmerei für die ausführliche und verständliche Erarbeitung und Darstellung des Haushaltsplans.
Anschließend stellt Herr Laukenmann den Haushaltsplan vor, welcher dem Gemeinderat einschließlich Haushaltssatzung vorliegt. Bereits in der Sitzung vom 20.12.2021 wurden die geplanten Investitionen für das Jahr 2022 ausführlich vorgestellt und beraten.
Die in der letzten Sitzung vom Gemeinderat angesprochenen Ergänzungen bzw. Änderungen wurden in den jetzt fertigen Haushaltsplan eingearbeitet. Dem zufolge wurde ein Spendenbudget in Höhe von 5.000 € aufgenommen. Außerdem wird ein Corona-Budget in Höhe von 10.000 € bereitgestellt. Ebenfalls wurde ein Planansatz für Beratungsleistungen zum Thema Energiewende in Höhe von 20.000 € aufgenommen. Für die Erweiterung des Kindergartens bzw. die Errichtung eines Waldkindergartens werden 300.000 € bereitgestellt. Der Planansatz für die Errichtung eines Pumptracks beträgt 100.000 €.
Zur Situation im Ergebnishaushalt führt Herr Laukenmann aus, dass für das Jahr 2022 die Gewerbesteuereinnahmen mit 11.000.000 € prognostiziert werden. Das sind 500.000 € weniger als im Vorjahr veranschlagt wurden. Beim Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer wird mit einer Steigerung von 140.000 € auf 1.740.000 € gerechnet.
An Leistungen nach dem Familienleistungsausgleich werden 138.000 € und damit rund 9.000 € mehr als im Vorjahr erwartet.
Der Umsatzsteueranteil der Gemeinde wird gegenüber dem Vorjahr um 60.000 € auf 595.000 € sinken. Hauptgrund ist, dass sich das zu verteilende Gesamtvolumen laut den Schätzwerten des Finanzministeriums deutlich verringern wird. In den Folgejahren ist dann wieder mit einer moderaten Steigerung zu rechnen. Auf Grund der hohen Steuerkraftsumme im Jahr 2020 erhöht sich die FAG-Umlage und die Kreisumlage im Planjahr 2022. Die Finanzausgleichsumlage steigt von 3,5 Mio. € im vergangenen Jahr auf 4,3 € und die Kreisumlage von 3,3 Mio. € auf rund 4 Mio. €. Die Ausgleichsmechanismen führen zu erhöhten Aufwendungen von ca. 1,5 Mio. € gegenüber dem Vorjahr. Für den Haushaltsausgleich im Gesamtergebnishaushalt ist es erforderlich, dass die ordentlichen Erträge die ordentlichen Aufwendungen decken. Im Gesamtergebnishaushalt wird mit ordentlichen Erträgen in Höhe von 16.544.655 € gerechnet. Die ordentlichen Aufwendungen belaufen sich auf 16.998.633 €.
Daraus ergibt sich für das Haushaltsjahr 2022 ein veranschlagtes ordentliches Ergebnis von - 453.978 €. Es sind keine außerordentlichen Erträge und Aufwendungen veranschlagt.
Der Fehlbetrag beim ordentlichen Ergebnis wird in die folgenden Haushaltsjahre vorgetragen.
Hauptgrund für das negative ordentliche Ergebnis sind die genannten hohen Umlagezahlungen.
 
Zu den Investitionen 2022 und deren Finanzierung führt der zukünftige Kämmerer aus, dass die Gesamtsumme an Auszahlungen aus Investitionstätigkeit 6.939.000 € beträgt.
Dem gegenüber stehen Einzahlungen mit 855.000 €, was den veranschlagten Finanzierungsmittelbedarf aus Investitionstätigkeit von 6.084.000 € ergibt.
Aus dem Ergebnishaushalt können 1.219.857 € zur Finanzierung der Investitionen bereitgestellt werden. Somit ergibt sich der veranschlagte Finanzierungsmittelbedarf des Finanzhaushalts von 4.864.143 €. Das heißt, dass zur Finanzierung der Investitionen im Jahr 2022 Mittel i.H.v. rund 4,9 Mio. Euro aus den liquiden Eigenmitteln (Kassenbestand) entnommen werden müssen.
 
Die Summe der veranschlagten Verpflichtungsermächtigungen (Bauhofneubau 1.250.000 € & Breitbandausbau „graue Flecken 2.500.000 €) beträgt 3,75 Mio. €.
Nach derzeitigem Stand kommen die Haushaltsjahre 2022-2025 ohne Neuverschuldung aus. Der Schuldenstand liegt weiterhin bei null. Die voraussichtliche Liquidität beträgt jeweils zum Jahresende:2021: ca. 9,5 Mio. €, 2022: ca. 4,6 Mio. €, 2023: ca. 3,2 Mio. €, 2024: ca. 6,8 Mio. €, 2025: ca. 9,9 Mio. €.
 
Die vorgelegte Haushaltssatzung 2022 wird anschließend einstimmig vom Gemeinderat beschlossen.
 
Baugebiet „Alter Kirchenweg“
hier: Vergabe der Tief-, Straßen- und Rohrleitungsbauarbeiten
 
Bürgermeister Schneider erläutert, dass in der öffentlichen Sitzung am 25.10.2021 der Entwurfsplanung für die Erschließung durch den Gemeinderat zugestimmt und eine zeitnahe Ausschreibung der erforderlichen Arbeiten beschlossen wurde.
Die Veröffentlichung der Ausschreibung für die Tief?, Straßen? und Rohrleitungsbauarbeiten erfolgte am 19.11.2021 bzw. 20.11.2021 im Staatsanzeiger, in der Schwäbischen Post, in der Ipf- und Jagstzeitung sowie im Amtsblatt der Gemeinde und auf Vergabeplattform subreport.
 
Bis zur Submission am 16.12.2021 wurden insgesamt sechs Angebote abgegeben. Sämtliche abgegebenen Angebote konnten gewertet werden. Nach der fachtechnischen und rechnerischen Prüfung durch das Büro stadtlandingenieure GmbH ist die Firma Hermann Fuchs Bauunternehmung GmbH aus Ellwangen wirtschaftlichste Bieterin mit einem Angebotspreis von 681.437,13 €. Die Kostenberechnung für diese Arbeiten lag bei rund 762.933,28 € (reine Baukosten ohne Baunebenkosten, Endausbau, Grünordnung). Die Gesamtprojektsumme wird sich mit Annahme des Angebots auf ca. 943.296,62 € belaufen.
Der Gemeinderat beschließt einstimmig, die Tief?, Straßen? und Rohrleitungsbauarbeiten im Rahmen der Erschließung des Baugebiets Alter Kirchenweg in Rosenberg an die Firma Hermann Fuchs Bauunternehmung GmbH aus Ellwangen als wirtschaftlichste Bieterin zum Angebotspreis von 681.437,13 € zu vergeben.
 
Neubau Bauhof
Hier: Vergabe der Planungsleistungen im Rahmen der Elektrofachplanung
 
Bürgermeister Schneider erklärt, dass die Grobplanungen für den neuen Bauhof bereits weiter vorangeschritten sind. Nun werden die jeweiligen Fachplanungen für den weiteren Fortgang benötigt. In diesem Zuge wurde seitens der Architektin Frau Hähnle-Probst für die Elektroplanung das Planungsbüro Fetzer aus Rot am See empfohlen. Die Architektin hat bereits mehrfach erfolgreich mit dem Büro Planungsbüro für Gebäude- und Elektrotechnik GmbH zusammengearbeitet. Angeboten werden die Leistungsphasen 1 bis 9, wobei die Leistungsphase 4 nicht erforderlich ist. Die Nebenkosten werden mit 4% abgerechnet. Hierdurch würde sich für die Planungsleistungen ein Honorar von rund 31.000 € (brutto) ergeben.
Der Gemeinderat beschließt einstimmig, die Planungsleistungen im Rahmen der Elektrofachplanung an das Planungsbüro für Gebäude- und Elektrotechnik GmbH aus Rot am See zum Angebotspreis von 30.840, 99 € zu vergeben.
 
Erneuerung der Wärmeerzeugungsanlage und -steuerung Rathaus Rosenberg
Hier: Festlegung der durchzuführenden Variante und Ausschreibungsbeschluss
 
Bürgermeister Schneider führt aus, dass die Wärmeerzeugungsanlage und –steuerung im Rathaus Rosenberg aus dem Jahr 1994 stammt und in den letzten Jahren gewisse Verschleißerscheinungen und Unzulänglichkeiten an den Tag gelegt hat. Unter anderem ist die Heizung des Öfteren ausgefallen und die Räumlichkeiten konnten nicht entsprechend temperiert werden. Teils wurde jedoch auch zu viel Wärme zur Verfügung gestellt, so dass es in den Räumen deutlich zu warm war.
Aufgrund der Probleme, des Alters der Anlage und der Befeuerungsart (Öl) ist die Verwaltung der Meinung, dass eine Erneuerung in diesem Jahr dringend angezeigt ist. Das Ingenieurbüro Josef Spielmann, welches bereits die Heizungsanlage in der Schule geplant hat, hat sich den Sachverhalt vor Ort angeschaut und hatte dem Gemeinderat zwei Alternativen (Pelletanlage und Gasbrennwertanlage mit Wärmepumpe) für die Erneuerung in der Sitzung vom 20.07.2020 vorgestellt. Beide Varianten lagen in der Wirtschaftlichkeitsberechnung eng beieinander. Auch eine neuerliche Wirtschaftlichkeitsberechnung brachte nur einen marginalen Vorteil für die Pelletanlage. Ungeachtet dessen kann jedoch für die Installation einer Pelletanlage ein höherer Zuschuss generiert werden.
Der Gemeinderat beschließt daher einstimmig, als Wärmeerzeugungsanlage für das Rathaus eine Pelletanlage zu installieren. Die Ausschreibung ist durch das Büro JOSEF SPIELMANN Ingenieurbüro für Versorgungstechnik GmbH & Co. KG aus Ellwangen zeitnah durchzuführen, um die Installation der Anlage vor der Heizperiode 2022/2023 sicherzustellen.
 
Bericht über die Ergebnisse der Verkehrsschau am 24.11.2021
 
Bürgermeister Schneider informiert über die am 24. November 2021 stattgefundene Verkehrsschau in Rosenberg Hierbei wurden unter anderem die folgenden Sachverhalte geprüft:
 

  1. Überprüfung der Verkehrssituation in der Karl-Stirner-Straße hinsichtlich der Anordnung einer Tempo 30-Zone in Rosenberg

Hier kam man zum Ergebnis, dass die Karl-Stirner-Straße sehr gut ausgebaut ist und eine sehr übersichtliche Straße mit beinahe durchgängigen beidseitigen Gehweg darstellt. Es liegen aktuell keine Gründe vor, welche eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h rechtfertigen. Stattdessen werden „Fantasieschilder“ mit dem Hinweis auf spielende Kinder empfohlen.

  1. Überprüfung der Parksituation am Mühlweg

Um Rettungsfahrzeugen und dem gemeindlichen Winterdienst in diesem Bereich eine dauerhafte Durchfahrt zu gewähren, wird hier eine Beschilderung als eingeschränktes Halteverbot festgelegt.

  1. Prüfung zur Anordnung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in der Ortsdurchfahrt Rosenberg-Betzenhof

Hier sieht die Verkehrsschau keinen Handlungsbedarf.

  1. Überprüfung des Antrags auf Anordnung eines Fußgängerüberwegs im Zuge der Orrotstraße auf Höhe des Gebäudes Nr. 5 in Rosenberg-Hohenberg anlässlich des Schreibens des Katholischen Kindergartens „Zur Heiligen Familie“

Hier legt die Verkehrsschau die Aufstellung einer mobilen Mittelinsel mit Querungshilfe im Einmündungsbereich Orrotstraße/Adelmannsfelder Straße fest.

  1. Überprüfung der Verkehrssituation im Bereich der Adelmannsfelder Straße 15
    (K 3234) in Rosenberg-Hohenberg

Hier besteht aktuell kein Handlungsbedarf für weiterführende verkehrsrechtliche Maßnahmen.

  1. Überprüfung der bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h im Bereich der Holzmühle (K 3230) bei Rosenberg-Unterknausen hinsichtlich einer Versetzung der bestehenden Verkehrszeichen

Der Versetzung des Verkehrszeichens wird zugestimmt.

  1. Überprüfung der Querungssituation für Fußgänger im Zuge der L 1060 bei Rosenberg-Willa hinsichtlich des Einbaus einer Mittelinsel mit Querungshilfe

Hierzu wird aktuell kein Handlungsbedarf bzw. keine Handlungsmöglichkeit gesehen.

  1. Überprüfung der Ortsdurchfahrt von Rosenberg-Schimmelhof hinsichtlich einer möglichen Geschwindigkeitsbegrenzung

Hier kommt die Verkehrsschau zum Ergebnis, entsprechende Ortsschilder aufzustellen, was eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h bedeutet.
 
Zustimmung zur Wahl des Feuerwehrkommandanten und des stellvertretenden Kommandanten
 
Aufgrund des gesundheitlichen Ausscheidens von Herrn Knecht aus der Freiwilligen Feuerwehr Rosenberg, kann dieser das Amt des Kommandanten künftig nicht mehr bekleiden. Aus diesem Grund war die Wahl eines neuen Kommandanten erforderlich und die Einberufung einer Sondersitzung unabdingbar. Die genannte Sondersitzung wurde am 07. Januar 2022 im Feuerwehrmagazin Rosenberg durchgeführt. Hierbei wurde Herr Hendrik Schimmele in geheimer Wahl mit großer Mehrheit (26 von 31 Stimmen) als neuer Feuerwehrkommandant gewählt. Zum stellvertretenden Kommandanten wurde mit einer großen Mehrheit (30 von 31 Stimmen) Herr Daniel Stöcker gewählt. Der Gemeinderat stimmt einstimmig der Wahl des Feuerwehrkommandanten Hendrik Schimmele, der in der Sondersitzung der Freiwilligen Feuerwehr Rosenberg am 07. Januar 2022 gewählt wurde, zu. Des Weiteren stimmt der Gemeinderat einstimmig der Wahl des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Daniel Stöcker zu.
 
Baugesuche
 
Auf Flurstück Nr. 52/16, Orbachstraße 3 in Rosenberg, ist ein Wohnhausanbau mit Doppelgarage geplant. Der Gemeinderat beschließt einstimmig das Einvernehmen zu den Befreiungen von den textlichen Festsetzungen des Bebauungsplanes „Bergstraße West-3. Erweiterung“.
 
Spendenbericht 2021
 
Bei der Gemeinde sind am 27.12.2021 weitere Spenden in Höhe von 1.000 € von der W-I-N-D Energien GmbH in 73230 Kirchheim unter Teck eingegangen. Bereits in der Sitzung vom 20.12.2021 hat der Gemeinderat Spenden über 4.150 € angenommen.
Insgesamt sind damit im Jahr 2021 Spenden in Höhe von 5.150 € eingegangen, welche der Gemeinderat einstimmig annimmt.
 
Entwurf Teilfortschreibung Nahverkehrsplan 2021 für den Ostalbkreis
 

In der Sitzung vom 20. Dezember 2021 hat sich der Gemeinderat bereits mit dem Entwurf des Nahverkehrsplans beschäftigt. Nun soll seitens der Gemeinde eine Stellungnahme im Rahmen des Beteiligungsverfahrens erfolgen. Hierbei kann die Gemeinde auch Verbesserungsvorschläge und Änderungswünsche einbringen. Die Verwaltung empfiehlt dem vorgelegten Entwurf des Nahverkehrsplans 2021 für den Ostalbkreis dem Grunde nach zuzustimmen. Auf die Anbindung der großen Firmen an das Nahverkehrsnetz soll hingewiesen werden. Die Anbindung an den Wochenenden und in den Abendstunden soll weiterhin über den Taktverkehr bzw. über das On-Demand-System gewährleistet und im Bedarfsfall ausgebaut werden (z.B. direkte Anbindung Hummelsweiler). Der Gemeinderat beschließt einstimmig, die Stellungnahme entsprechend auszuarbeiten.

 

Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Bauernhof Seniorenanlage – Schönbronn“ in Bühlerzell-Schönbronn

hier: Stellungnahme im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung als Träger öffentlicher Belange nach § 4 Abs. 1 BauGB
 
Der Gemeinderat beschließt einstimmig, keine Einwendungen gegen den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Bauernhof Seniorenwohnanlage - Schönbronn“ in Bühlerzell-Schönbronn zu erheben.
 
Verschiedenes
 
Antrag des Angelvereins Backnang hinsichtlich Sperrung des Herlingsweiher für das Eislaufen
 
Der Angelsportverein Backnang hat einen Antrag bei der Gemeinde gestellt, wonach das Eislaufen auf dem Herlingsweiher wegen einem damit verbundenen Sterben der Fische verboten werden soll. Diesen Antrag lehnt der Gemeinderat nach entsprechender Interesseabwägung einstimmig ab.
 
Antrag der Sportfreunde auf Coronahilfen
 
Der Gemeinderat stimmt einstimmig dem Antrag der Sportfreunde Rosenberg auf eine Übernahme von sieben Tilgungsraten für die Kaltsporthalle wegen coronabedingten Einnahmeausfällen zu. Er genehmigt hierzu 5.000 € aus dem Corona-Budget.
 
Ersatzbeschaffung der Heizungsanlage im Feuerhaus Rosenberg
 
Wegen eines irreparablen Defektes an der 12 Jahre alten Heizungsanlage im Feuerwehrmagazin, beschließt der Gemeinderat einstimmig, einen 1:1 Austausch der Heizungsanlage. Die Kosten belaufen sich hierzu auf rund 22.000 €.
 
Schlussfragestunde
 
Eine Bürgerin bittet die Gemeinderäte und Gemeinderätinnen eindringlich die Mikrophone in der Sitzung zu verwenden, um die Verständlichkeit zu verbessern. Ebenfalls erkundigt sie sich nach den „Mitfahr-Bänken“. Hierzu erklärt Bürgermeister Schneider, dass sieben Bänke im Rahmen des LEADER-Projekts beantragt wurden und man jetzt entsprechend abwarten muss.
Ein weiterer Bürger fragt nach dem Stand des Radewegenetzes um Rosenberg. Hierzu erklärt Bürgermeister Schneider, dass mit der Maßnahme Hohenberg – Ellwangen begonnen werden kann, sobald das Flurneuordnungsverfahren angeordnet wurde. Dies kann noch etwas Zeit in Anspruch nehmen, die Gemeinde hat jedoch die erforderlichen Beschlüsse gefasst. Ziel ist hier die Verwirklichung des Radweges bis zum Beginn der Landesgartenschau in Ellwangen 2026. Beim Radweg von Zumholz nach Hohenberg bzw. von Hummelsweiler nach Rosenberg führt Bürgermeister Schneider aus, dass die Anträge zur Anmeldung der Förderung entsprechend eingereicht sind. Nach der Einplanung der entsprechenden Maßnahmen durch das Regierungspräsidium muss im Anschluss der konkrete Förderantrag gestellt werden. Des Weiteren wird seitens der Bürgerschaft gewünscht, dass die Telefonnummer des Rufbusses bzw. StadtLandBusses stetig im Mitteilungsblatt abgedruckt wird.
 
Verabschiedung des Fachbediensteten für das Finanzwesen, Herrn Winfried Krieger
 
Bürgermeister Schneider führt aus, dass Herr Winfried Krieger zum 31.01.2022 in den Ruhestand gehen wird. Herr Krieger ist seit 01.04.1987 bei der Gemeinde Rosenberg als Fachbediensteter für das Finanzwesens beschäftigt. Er hat sich stets zum Wohle der gesamten Gemeinde eingebracht und sein Amt stets nach besten Gewissen ausgeübt. Bei den Kollegen und Vorgesetzten war seine besonnene und freundliche Art sehr geschätzt. Er war nicht nur „Herr der Finanzen“, sondern auch von Beginn seiner Tätigkeit für die EDV-Angelegenheiten zuständig. Des Weiteren hat Herr Krieger als Standesbeamter eine Vielzahl von Ehen geschlossen.  Während seiner Tätigkeit als Kämmerer hat er insgesamt 410 Mio. € verwaltet. Im Laufe seiner fast 35-jährigen Dienstzeit bei der Gemeinde wurde eine Vielzahl von großen Projekten gemeistert. Insbesondere hat Herr Krieger bei der Pionierarbeit im Rahmen der Breitbanderschließung wesentlich mitgewirkt. Die Umstellung auf das neue kommunale Haushalts- und Rechnungswesen war ebenfalls eine sehr große Aufgabe. Bürgermeister Schneider dankt Herrn Krieger im Namen der gesamten Gemeinde, des Gemeinderats und des gesamten Personals für sein großartiges Engagement in all den Jahren zum Wohle der Gemeinde Rosenberg und wünscht ihm einen guten Übergang in seinen wohlverdienten Ruhestand. Als Dank überreichte er ihm einen Wertgutschein.