Gemeinde Rosenberg

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Buchvorstellung "etwas bleibt" von Inge Bart-Grözinger

Der Roman „etwas bleibt.“ spielt vor dem 2. Weltkrieg und erzählt die Geschichte der letzten jüdischen Schüler am Ellwanger Peutinger Gymnasium. Die Hauptperson ist Erich Levi, ein Jude und dessen Familie. Sie erfahren hautnah wie die nationalsozialistische Bewegung immer mehr in ihr Leben eingreift. Es fängt zunächst einmal ganz harmlos an: die Leute grüßen die sonst so angesehene Familie Levi nicht mehr. Dann bekommt Erich einen Nazi-Lehrer und dieser macht dem fleißigen Schüler das Lernen zur Höllenqual. Er und sein Cousin werden – abgesondert von den anderen - in die erste Reihe gesetzt. Und es kommt unausweichlich immer schlimmer bis Erich schließlich von der Schule muss, damit sein jüngerer Bruder Max weiter lernen darf. Zum Schluss bleibt als allerletzte Rettung vor dem Konzentrationslager, die Emigration nach Amerika.

 

etwas bleibt.“ Ist ein fabelhafter Roman von der am PG unterrichtenden Lehrerin Inge Bart Grözinger. Sie hat in jahrelanger Arbeit die Geschichte der Familie Levi und ganz besonders die von Erich Levi recherchiert. Nicht alles ist Wahrheit, was in diesem Buch steht. Viele Gespräche mussten natürlich erfunden werden, aber die Personen gab es wirklich und der Sohn von Erich Levi war auch einmal zu Besuch in Ellwangen. Etwas ganz besonderes sind natürlich auch die nahe liegenden Örtlichkeiten, denn die Geschichte spielt ja in Ellwangen, sodass man die Schauplätze kennt. Das Lesen lohnt sich und man lernt viel über die jüdische Kultur. Obwohl die Handlung wirklich schrecklich ist lässt es den Leser nicht mehr los.